Du blickst zurück auf dein Leben und entdeckst, wo deine Stärken wirklich liegen – nicht dort, wo du funktioniert hast, sondern dort, wo Leichtigkeit und Freude entstanden sind. Du erlaubst dir erstmals ganz bewusst zu fragen, was du willst, anstatt nur zu tun, was du kannst. Gemeinsam mit anderen Männern reflektierst du diese Erkenntnisse und schärfst sie im Austausch. Du lernst, deinen Entscheidungen aus dem Bauch zu vertrauen – dorthin, wo im limbischen System deine wahren Antriebe sitzen. Schritt für Schritt verdichtest du, was dich ausmacht, zu einem klaren Fundament. Aus diesem Fundament heraus formulierst du den Kern deines Warums. Du übersetzt diese Erkenntnis in konkrete Ideen, wie du sie tatsächlich leben kannst. Am Ende nimmst du ein Zielbild für die kommenden fünf Jahre mit, das dir zeigt, wie dein Auftrag als Mann ganz praktisch Gestalt annehmen kann.
Dieses Retreat könnte besonders Männer ansprechen, die sich die Frage nach ihrem Warum noch nie bewusst gestellt haben, die sich in ihrem Job unglücklich fühlen oder sich schlicht nicht erlauben, ihren Träumen und Sehnsüchten Raum zu geben. Genauso richtet es sich an Männer, die spüren, dass ständig Energie von ihnen abfließt, ohne dass etwas zurückkommt, oder die gerade an einem persönlichen Wendepunkt stehen und nach einer klareren Richtung für ihr Leben suchen.
In Modul 3 stellst du die zentrale Frage: Was ist dein Auftrag als Mann? Entscheidungen dieser Art fallen im limbischen System, nicht im Kopf – deshalb setzt du beim „Bauchgefühl“ an statt beim Verstand. In Einzel- und Gruppenarbeit, Feedbackrunden, Körperübungen und Meditationsreisen lernst du, dein Warum zu erfühlen statt es zu erklären, während Visualisierungen dir helfen, es in Bilder zu fassen, die mehr sagen als tausend Worte.
In meinen Männerseminaren verbinde ich Körper, Geist und Seele zu einem ganzheitlichen Ansatz. Systemische und individualpsychologische Methoden sprechen die geistige Ebene an, während Yoga, Tantra, Atemarbeit, Meditation und Tanz den Körper einbeziehen. Durch meine langjährige Erfahrung in Männertrainings und Männerkreisen schaffe ich vertrauensvolle und sichere Räume, in denen Du authentisch sein kannst. Dabei erhältst Du konkrete Werkzeuge, um Deine Erfahrungen in den Alltag zu integrieren. Denn neues Bewusstsein eröffnet die Möglichkeit für nachhaltige Veränderung.
Du bist eingeladen dieses Retreat einzeln zu buchen, oder auch im Rahmen des Jahrestrainings „Kreis der Ganzheit“. Bitte melde dich über den Button „ANMELDUNG“ für das Retreat an. Du erhältst dann eine Rechnung für die Seminargebühren von mir. Mit der Bezahlung dieser Rechnung bist du fest angemeldet. Die Übernachtungsanfrage schickst du bitte an Annette: info@annettehaehnlein.de Dort kannst du zwischen verschiedenen Unterbringungsmöglichkeiten wählen. Die Rechnung erhältst du vor Ort und zahlst diese ebenfalls vor Ort in bar.











Im Herzen des malerischen Fichtelgebirges, auf einem ehemaligen Bauernhof mit künstlerischem Ambiente, erwartet dich ein einzigartiges Retreat-Erlebnis. Jeder Winkel des liebevoll und stilvoll gestalteten Hofs, das nach biologischen Bauprinzipien errichtet wurde, strahlt eine einladende Wärme aus. Location: KÜNSTLERHOF Bibersbach 14, 95195 Röslau – info@annettehaehnlein.de
Männerkreise bieten den Teilnehmern eine Vielzahl von psychologischen Vorteilen und haben eine alte Tradition wiederbelebt. In früheren Zeiten versammelten sich Männer oft um ein Lagerfeuer, tauschten Geschichten aus, unterstützten einander bei der Problemlösung, gaben Ratschläge und konnten ihre Ängste teilen. Heutzutage erleben viele Männer diese Gemeinschaft als einen sicheren Ort, an dem sie anderen zuhören können und gleichzeitig selbst Gehör finden – oft zum ersten Mal.
Das traditionelle Männerbild, das besagt, dass Männer stark sein müssen und nicht weinen dürfen, während sie die dominante Rolle in der Familie und als Ernährer einnehmen, steht heute zur Diskussion. Eine Umfrage zeigt, dass sich das Männerbild in Teilen der Gesellschaft bereits verändert hat. Hilfsbereitschaft und Respekt sind bereits die wichtigsten Eigenschaften eines „modernen Mannes“, gefolgt von Einfühlungsvermögen und der bewussten Ablehnung sexistischen Verhaltens.
Es ist an der Zeit, aus der eigenen Blase auszubrechen und andere Perspektiven und Erfahrungen kennenzulernen. Dabei geht es nicht darum, ein vordefiniertes Bild davon zu haben, wie ein Mann „richtig“ sein sollte. Vielmehr geht es darum, alte Rollenbilder aufzubrechen und Raum für neue Erfahrungen und Ansichten zu schaffen. Es geht darum, Männer zu ermutigen, authentisch zu sein, ihre Gefühle zu zeigen, Verletzlichkeit anzuerkennen und sich von starren Geschlechterstereotypen zu lösen.
Die Veränderung des Männerbildes ist ein Prozess, der von jedem Einzelnen mitgestaltet werden kann. Es geht darum, offen für Vielfalt und unterschiedliche Ausdrucksformen von Männlichkeit zu sein. Indem wir gemeinsam alte Vorstellungen hinterfragen und neue Wege erkunden, können wir eine Kultur der Gleichberechtigung und des Respekts schaffen, in der Männer in ihrer ganzen Vielfalt akzeptiert und wertgeschätzt werden.
Viele von uns Männern haben nicht die Unterstützung erfahren, um unsere männliche Essenz frei und unbelastet zu leben. Eine tragende Beziehung zu unseren Eltern, vor allem unseren Vätern, geprägt von bedingungsloser Fürsorge und Liebe, hätte uns dabei geholfen.
Stattdessen haben wir früh gelernt, uns anzupassen und uns selbst zu verleugnen. Wir haben Verhaltensmuster entwickelt, die damals notwendig waren, uns aber heute daran hindern, einen authentischen und unverfälschten Zugang zu unserer Männlichkeit zu finden. Diese Muster haben uns eingeengt und uns möglicherweise sogar von unserer wahren Essenz abgeschnitten.
Die Anforderungen, denen Männer gerecht werden sollen, kombiniert mit persönlichen Unsicherheiten oder Ängsten, können zu einem unbemerkten Druck führen. Häufig zeigen sich erste Symptome in Form von Erschöpfung, Niedergeschlagenheit, unerklärlicher Reizbarkeit oder übermäßigem Konsum von berauschenden Substanzen. Konflikte am Arbeitsplatz oder in der Partnerschaft dienen manchmal als Ventil für aufgestaute Emotionen.
Die Debatte über die geschlechtsspezifische Lebenserwartung entstand in der Mitte des 18. Jahrhunderts, als erstmals bekannt wurde, dass Frauen im Durchschnitt länger leben als Männer. Seitdem gibt es zwei Hauptansätze, um die Gründe dafür zu erklären. Untersuchungen zeigen heute, dass Lebensstil und Umfeld einen stärkeren Einfluss auf die Lebenserwartung von Männern und Frauen haben als biologische Komponenten.
Kurz gesagt, Studien belegen, dass die Lebenserwartung weniger vom Geschlecht als vielmehr von der Lebensweise abhängt. Männer leiden einfach unter den Konsequenzen ihres oft riskanteren Lebensstils. Doch viele der sozialen, politischen, ökonomischen, demografischen und verhaltensbedingten Faktoren, die sich auf die Lebenserwartung auswirken, sind beeinflussbar, wenn Männer ihr Leben verlängern möchten. Es liegt an ihnen, positive Veränderungen vorzunehmen und ihr eigenes Wohlbefinden zu fördern.
Ich bin Christian, Supervisor, systemisch-individualpsychologischer Coach, integraler systemischer Coach für Familien- und Organisationsaufstellungen, Tantralehrer und Achtsamkeitstrainer. Nach über 30 Jahren als Führungskraft in internationalen Konzernen führte mich mein Glaube, dass jeder seine Antworten bereits in sich trägt, zum systemischen Coaching. Heute begleite ich Menschen in 1:1 Coachings, in Tantra-Retreats für Paare und Singles bei achtsamer Begegnung, und schaffe durch Online-Männerkreise und Männer-Retreats Räume für ehrliche, verletzliche Begegnung unter Männern. Zentral für meine Arbeit ist, sichere, vertrauensvolle Räume zu schaffen, in denen sich das Nervensystem entspannen kann und Menschen auf Augenhöhe, unbewertet und sichtbar werden können. Dabei spielt das Format – Coaching, Seminar oder Therapie – eine untergeordnete Rolle: entscheidend ist der Moment der Bereitschaft zur Entwicklung und die Resonanz zu den begleitenden Menschen.