
DIE ESSENZ DES MÄNNER-JAHRESTRAININGS
Im Männerjahrestraining „Kreis der Ganzheit“ erforschst du den Kern des Menschseins und die Essenz deines Mannseins. Jeder Teilnehmer setzt sich intensiv mit seinen persönlichen Themen auseinander – ob zur Stärkung des Mannseins, für spirituelle Weiterentwicklung, zum Lernen über Beziehungen oder an einem Wendepunkt im Leben.
In drei aufeinander aufbauenden Modulen erforschst du Fragen, die im Alltag oft unausgesprochen bleiben, dich aber irgendwann einholen. Modul 1 widmet sich deiner Herkunft und der Vater-Beziehung. Modul 2 behandelt deine Beziehungen – zu dir selbst, Familie, Partnerinnen, Freunden, Kollegen – und die Loslösung von der Mutter. Modul 3 führt zu deinem persönlichen Warum und einem erfüllten, selbstbestimmten Leben.
Die Erkenntnis, dass persönliche Herausforderungen oft universelle Aspekte des Menschseins berühren, schafft tiefe Verbundenheit unter den Männern und eine Verbindung zu etwas Größerem: Jedes Problem ist wie eine Welle im Ozean – die Welle ist das Meer.
GANZHEITLICHES ERLEBEN
Im Kreis verbinden sich alle Aspekte des Menschseins – Körper, Geist und Seele. Es geht darum, über die alltägliche Rolle hinauszugehen und alle Anteile deines Wesens zu integrieren.
VERBUNDENHEIT UND GEMEINSCHAFT
Der Kreis symbolisiert Gleichwertigkeit und Vertrauen. Alle stehen auf Augenhöhe und schaffen eine Gemeinschaft, in der du authentisch sein und gegenseitige Unterstützung erfahren kannst.
INTEGRATION VON LICHT UND SCHATTEN
Der Kreis der Ganzheit lädt dich ein, dich sowohl den hellen als auch den dunklen Seiten in dir zu stellen.
ZUR RUHE KOMMEN UND HEILUNG FINDEN
Ganzheit bedeutet auch, Frieden mit sich selbst zu finden. Im Kreis können innere Blockaden gelöst werden, sodass du Heilung und tiefes Ankommen im Moment erleben kannst.
Für Männer, die spüren, dass es Zeit für Selbsterfahrung und innere Einkehr ist – körperorientiert, spirituell, gruppendynamisch. Ob Lebenskrise (Trennung, Job, Gesundheit) oder Übergang (Auszug, Studium, Vaterschaft, Pensionierung) – hier findest du Raum für persönliche Entfaltung, um Krisen als Wendepunkte zu nutzen und gestärkt weiterzugehen.
In meinen Jahrestrainings zeigt sich, dass tiefer Wandel Zeit, Hingabe und kontinuierliche Auseinandersetzung braucht. Männer, die regelmäßig zurückkehrten, erlebten dadurch tiefgreifende, nachhaltige Veränderungen. Ein Jahrestraining bietet dir den Rahmen für persönliches Wachstum, das Lösen innerer Blockaden und die nachhaltige Integration in den Alltag.
Meine Erfahrungen haben mich dazu inspiriert, das Seminar als Jahrestraining anzubieten: eine einmalige Entscheidung für eine Reise über 3 Termine in einem tiefen, kontinuierlichen Prozess – begleitet von einer festen Gruppe, die zu einer unterstützenden Gemeinschaft zusammenwächst. Weil mir nachhaltige Veränderung wichtiger ist als kurzfristige Erlebnisse, ist das Jahrestraining günstiger als die Einzelbuchung der Retreats. Kennst du meine Arbeit noch nicht, kannst du nach dem ersten Retreat in Ruhe entscheiden, ob du weitermachst: Bei einem Ausstieg zahlst du nur den Einzel-Preis, die Differenz erhältst du zurück.
Nachfolgend findest du die Seminargebühren (ohne Übernachtung). Du hast die Wahl zwischen einem oder mehreren Einzel-Retreats im Mai, Juli oder September (Details auf den jeweiligen Webseiten) oder dem gesamten Jahrestraining mit allen drei Terminen für die komplette Erforschungsreise.












Im Herzen des malerischen Fichtelgebirges, auf einem ehemaligen Bauernhof mit künstlerischem Ambiente, erwartet dich ein einzigartiges Retreat-Erlebnis. Jeder Winkel des liebevoll und stilvoll gestalteten Hofs, das nach biologischen Bauprinzipien errichtet wurde, strahlt eine einladende Wärme aus. Buchung der Unterkunft bitte direkt bei Annette vom KÜNSTLERHOF Bibersbach 14, 95195 Röslau – info@annettehaehnlein.de
Ich bin Christian, Supervisor, systemisch-individualpsychologischer Coach, integraler systemischer Coach für Familien- und Organisationsaufstellungen, Tantralehrer und Achtsamkeitstrainer. Nach über 30 Jahren als Führungskraft in internationalen Konzernen führte mich mein Glaube, dass jeder seine Antworten bereits in sich trägt, zum systemischen Coaching. Heute begleite ich Menschen in 1:1 Coachings, in Tantra-Paar-Retreats Paare und Singles bei achtsamer Begegnung, und schaffe durch Online-Männerkreise und Männer-Retreats Räume für ehrliche, verletzliche Begegnung unter Männern. Zentral für meine Arbeit ist, sichere, vertrauensvolle Räume zu schaffen, in denen sich das Nervensystem entspannen kann und Menschen auf Augenhöhe, unbewertet und sichtbar werden können. Dabei spielt das Format – Coaching, Seminar oder Therapie – eine untergeordnete Rolle: entscheidend ist der Moment der Bereitschaft zur Entwicklung und die Resonanz zu den begleitenden Menschen.
Männerkreise bieten den Teilnehmern eine Vielzahl von psychologischen Vorteilen und haben eine alte Tradition wiederbelebt. In früheren Zeiten versammelten sich Männer oft um ein Lagerfeuer, tauschten Geschichten aus, unterstützten einander bei der Problemlösung, gaben Ratschläge und konnten ihre Ängste teilen. Heutzutage erleben viele Männer diese Gemeinschaft als einen sicheren Ort, an dem sie anderen zuhören können und gleichzeitig selbst Gehör finden – oft zum ersten Mal.
Das traditionelle Männerbild, das besagt, dass Männer stark sein müssen und nicht weinen dürfen, während sie die dominante Rolle in der Familie und als Ernährer einnehmen, steht heute zur Diskussion. Eine Umfrage zeigt, dass sich das Männerbild in Teilen der Gesellschaft bereits verändert hat. Hilfsbereitschaft und Respekt sind bereits die wichtigsten Eigenschaften eines „modernen Mannes“, gefolgt von Einfühlungsvermögen und der bewussten Ablehnung sexistischen Verhaltens.
Es ist an der Zeit, aus der eigenen Blase auszubrechen und andere Perspektiven und Erfahrungen kennenzulernen. Dabei geht es nicht darum, ein vordefiniertes Bild davon zu haben, wie ein Mann „richtig“ sein sollte. Vielmehr geht es darum, alte Rollenbilder aufzubrechen und Raum für neue Erfahrungen und Ansichten zu schaffen. Es geht darum, Männer zu ermutigen, authentisch zu sein, ihre Gefühle zu zeigen, Verletzlichkeit anzuerkennen und sich von starren Geschlechterstereotypen zu lösen.
Die Veränderung des Männerbildes ist ein Prozess, der von jedem Einzelnen mitgestaltet werden kann. Es geht darum, offen für Vielfalt und unterschiedliche Ausdrucksformen von Männlichkeit zu sein. Indem wir gemeinsam alte Vorstellungen hinterfragen und neue Wege erkunden, können wir eine Kultur der Gleichberechtigung und des Respekts schaffen, in der Männer in ihrer ganzen Vielfalt akzeptiert und wertgeschätzt werden.
Viele von uns Männern haben nicht die Unterstützung erfahren, um unsere männliche Essenz frei und unbelastet zu leben. Eine tragende Beziehung zu unseren Eltern, vor allem unseren Vätern, geprägt von bedingungsloser Fürsorge und Liebe, hätte uns dabei geholfen.
Stattdessen haben wir früh gelernt, uns anzupassen und uns selbst zu verleugnen. Wir haben Verhaltensmuster entwickelt, die damals notwendig waren, uns aber heute daran hindern, einen authentischen und unverfälschten Zugang zu unserer Männlichkeit zu finden. Diese Muster haben uns eingeengt und uns möglicherweise sogar von unserer wahren Essenz abgeschnitten.
Die Anforderungen, denen Männer gerecht werden sollen, kombiniert mit persönlichen Unsicherheiten oder Ängsten, können zu einem unbemerkten Druck führen. Häufig zeigen sich erste Symptome in Form von Erschöpfung, Niedergeschlagenheit, unerklärlicher Reizbarkeit oder übermäßigem Konsum von berauschenden Substanzen. Konflikte am Arbeitsplatz oder in der Partnerschaft dienen manchmal als Ventil für aufgestaute Emotionen.
Die Debatte über die geschlechtsspezifische Lebenserwartung entstand in der Mitte des 18. Jahrhunderts, als erstmals bekannt wurde, dass Frauen im Durchschnitt länger leben als Männer. Seitdem gibt es zwei Hauptansätze, um die Gründe dafür zu erklären. Untersuchungen zeigen heute, dass Lebensstil und Umfeld einen stärkeren Einfluss auf die Lebenserwartung von Männern und Frauen haben als biologische Komponenten.
Kurz gesagt, Studien belegen, dass die Lebenserwartung weniger vom Geschlecht als vielmehr von der Lebensweise abhängt. Männer leiden einfach unter den Konsequenzen ihres oft riskanteren Lebensstils. Doch viele der sozialen, politischen, ökonomischen, demografischen und verhaltensbedingten Faktoren, die sich auf die Lebenserwartung auswirken, sind beeinflussbar, wenn Männer ihr Leben verlängern möchten. Es liegt an ihnen, positive Veränderungen vorzunehmen und ihr eigenes Wohlbefinden zu fördern.